Monopoli

Abreisetag von Italien! Die Fähre legt um 19:30 Uhr in Bari ab, drei Stunden vorher sollen wir unsere Tickets abholen. Bei schönstem Sonnenschein können wir uns vom Campingplatz verabschieden und uns nach Monopoli zum Einkaufen und Sightseeing aufmachen. Monopoli hat einen schmucken, geschützten Hafen, ganz eng umschließen die Häuserfronten das Hafenbecken von drei Seiten. Bars und Restaurants haben geöffnet, die Stühle davor sind bevölkert. Leider sind wir etwas knapp mit der Zeit, zu gerne würden wir uns dazusetzen. Allerdings muss man auch zugeben, dass sich Heike schon den ganzen Tag völlig ungewohnt merkwürdig ruhig verhält und nur gelegentlich verlauten lässt, dass ihr übel sei….Die Panik vor der Überfahrt nach Griechenland bei Windstärke 8 macht sich schon Stunden vorher bemerkbar!

In verschlungenen Gassen finden sich viele Läden und Baudenkmäler. Kommt man von Norden in die Stadt und läuft am Meer entlang, machen sich wieder einmal erst große Industriebrachen breit – natürlich direkt am Meer in bester Lage! Ist diese unwirtliche Gegend erst einmal durchquert, kommt man in die schöne Altstadt  und hat ganz schnell den ersten, nicht so schönen Eindruck vergessen.

Der Sturm hat immer noch nicht nachgelassen und weiße Schaumkronen sind auf dem Meer zu sehen. Da die Überfahrt von Bari nach Igoumenitsa dadurch wahrscheinlich etwas unruhig wird, fahren wir – inzwischen BEIDE! – mit gemischten Gefühlen Richtung Fähre. Iwan gehört zu den ersten Autos, die an Bord fahren und bekommt einen geschützten Platz mit Teilblick auf das Meer. Da wir Camping on Board (COB) machen, können wir im Iwan die Nacht verbringen. Als alle Fahrzeuge und insbesondere die vielen LKWs auf dem Schiff sind, stehen wir dicht an dicht mit anderen Wohnmobilen und eben auch LKWs. Deren Fahrer müssen ihr ganzes Können unter Beweis stellen und auf engstem Raum rangieren, bis wirklich jeder Zentimeter ausgenutzt ist, zum Schluss stehen sogar noch 2 LKW auf der schrägen Auffahrrampe! Die letzten Fahrzeuge mussten rückwärts auf die Fähre rangieren – Respekt! Im Schiffsrestaurant essen wir noch etwas und machen es uns mit einem Glas Wein in Decken eingemummelt und Blick aufs Meer im Iwan gemütlich. Entgegen allen Erwartungen verläuft die Überfahrt recht ruhig, die Farbe kehrt allmählich in Heikes Gesicht zurück und wir können gut (aber nicht sehr lange) schlafen.

So, das war’s für die nächsten 2 Wochen mit Italien. Weiter geht es in und mit Griechenland.?

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