Bibione

Das Traumziel vieler Deutscher war in den 60’er Jahren die nördliche Adria. Die Strecke über den Brenner und von dort die kürzeste Strecke ans Meer  konnte man mit einem Käfer gerade noch bewältigen. Viele Jugenderinnerungen sind mit diesen ersten Urlauben verbunden, so auch bei Heike. Sie wollte unbedingt mal wieder nach Bibione, um zu sehen, ob das alte Hotel noch steht, ob der Strand und das Meer noch so schön sind wie damals.

Also machen wir uns auf, um von Asolo nach Bibione zu fahren; liegt ja auch fast auf dem Weg nach Kroatien. Wir durchqueren die Ebene in Norditalien, an Treviso vorbei. Eine 4-spurige herrschaftliche Straße führt ins Zentrum von Bibione. Das “Maracaibo”, die Ferienwohnung von 1965, ist auch schnell gefunden und erstaunlicherweise in einem sehr guten Zustand. Aber wo sollen wir jetzt Iwan über Nacht abstellen? Der offizielle Stellplatz ist nicht sehr ansprechend. Etwas außerhalb von Bibione führt eine Straße bis fast an den Strand.Da fahren wir hin und können ganz legal am Straßenrand parken, nur ein paar Schritte von Strand entfernt.

Den Nachmittag nutzen wir für einen ausgedehnten Strandspaziergang. Der Strand ist eigentlich phänomenal, großteils aber mit Liegen und Sonnenschirmen vollgestellt. Am manchen Stellen haben wir 26 Reihen Liegestühle gezählt. Ganz vorne ist aber immer noch genug freier Platz bis zum Meer. In der Saison, wenn sich hier die Menschenmassen tummeln, muss es grässlich sein. Aber im April ist kaum ein Mensch zu sehen.

Die Liegestühle nutzen wir noch, um in der Abendsonne bei Wein & Bier den Tag ausklingen zu lassen.

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