Besuch der Arte Sella und Asolo

Arte Sella

Arte Sella ist eine internationale Ausstellung zeitgenössischer Kunst, die 1986 entstanden ist und im Freien, auf den Wiesen und in den Wäldern des Sellatales (Gemeinde Borgo Valsugana, Provinz Trient) stattfindet.

Das Projekt Arte Sella hat sich seit 1996 auf einer Forststraße, am Südhang des Berges Armentera, weiterentwickelt. Auf diese Weise entstand ein idealer Parcours, der es den Besuchern ermöglicht, die Werke zu betrachten und gleichzeitig die Besonderheiten der Landschaft zu genießen (verschiedene Waldtypen, Felsarten, hunderte Jahre altre Bäume).

Arte Sella versteht sich nicht nur als Ausstellung von Kunstwerken, sondern v.a. als kreativen Prozess: das Werk wächst Tag für Tag und die Arbeit des Künstlers symbolisiert v.a. seine Beziehung zur Natur, die auf Respekt, Inspiration und Stimulus basiert.

Die Kunstwerke sind im allgemeinen dreidimensional, da sie aus Steinen, Blättern, Ästen und Stämmen entstehen. Nur selten werden künstliche Gegenstände, Materialien oder Farben verwendet. Am Ende der Veranstaltung werden viele Kunstwerke ihrem natürlichen Verfall überlassen und fügen sich so wieder in den Zyklus der Natur ein; andere hingegen beginnen eine Reise, die sie in Museen, in Kunstgalerien und in verschiedene Ausstellungsräume in Italien oder im Ausland führt.

Seit einigen Jahren erstrecken sich die Aktivitäten von Arte Sella auch bis auf die Malga Costa (Costa Alm), die sich ebenso im Sella Tal befindet. In diesem ungewöhnlichen und eindrucksvollen Rahmen wechseln sich Ausstellungen, Events und kreative workshops ab, die diesen Ort zu einem echten experimentellen Ausstellungsraum machen.
Zitat: visitvalsugana.it

Die Arte Sella ersteckt sich über 3 Bereiche, zwei davon sind kostenpflichtig. Fährt man bis zum Ende der Straße und geht noch 10 Minuten hinauf zur Costa Alm, erreicht man das erste Gelände mit den eindrucksvollsten Skulpturen. Der Eintritt von 8€ pro Person sollte vor einem Besuch nicht abschrecken. Nach dem Besuch sind wir mit Iwan bis zum Ende des Geländes der Villa Strobele gefahren. Dort beginnt auf der linken Seite ein Wanderweg, der über 3 km an weiteren 23 Skulpturen, die im Wald versteckt sind, vorbeiführt. U.a. kann man an diesem Weg das Wolfsrudel sehen. Auf dem Parkgelände der Villa Strobele sind weitere Skulputuren ausgestellt, die Besichtigung ist kostenpflichtig.

Insgesamt waren wir bestimmt 6 Stunden beschäftgt, das Gelände der Costa Alm zu erkunden und den Wanderweg entlang zu laufen, natürlich mit viel Zeit zum Fotografieren.

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Asolo

Am späten Nachmittag fuhren wir los,  mit dem Ziel eine Ver- und Entsorgungsmöglichkeit anzusteuern. In Asolo, das zu den 10 schönsten  Ortschaften Italiens zählt, wurden wir fündig. Der stadtnahe Wohnmobilstellplatz kostet 10€, hat passable Stellplätze, aber außer einer Entsorgungsstation keine Infrastruktur. Den Verantwortlichen für den Stellplatz muss man anrufen und bekommt dann einen Schlüssel für die Schranke ausgehändigt. Vor dem Stellplatz ist auch ein großer Parkplatz, auf dem man für einen Asolo Besuch sein Fahrzeug parken kann.

Vom Stellplatz gelangt man mit einem 10 minütigen Fußmarsch den Berg hinauf in die Altstadt. Der Arkadengang mit den vielen Läden mündet direkt auf den zentralen Platz, von dem man entweder zum Kastell, zur Villa Scotti Pasini , hinauf zum Rocca di Asolo oder in die anderen Altstadtgassen gelangt. Auf dem Balkon der Osteria Al Bacaro in der Abendsonne, mit Blick in das Tal, haben wir den Abend ausklingen lassen.

Route

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