Waiblingen im Remstal

Von Hirschhorn führt uns diese Etappe ein Stück den Neckar hinauf, nach Eberbach und dann quer durch das Unterland bis an die Rems nach Waiblingen. Sowohl in Eberbach, als auch Waiblingen besuchen wir Städte mit einer langen Vergangenheit. In Waiblingen wurde 2018 ein neuer Wohnmobilstellplatz eröffnet, auf dem wir für zwei Nächte stehen.


Eberbach am Neckar

Fährt man die B37 entlang, kommt beim Passieren von Eberbach und dem Blick auf die Stadtmauer mit Restaurants und Cafes mit Neckarblick sofort der Gedanke: hier müsste man anhalten!

Einen interessanten Blick in die Geschichte der Burgenstraße bietet die romantische alte Staufer- und Reichsstadt Eberbach, gelegen im Herzen des Naturparks Neckartal-Odenwald. Herrlich ist der Spaziergang entlang der alten Stadtmauer, vorbei an etlichen erhaltenen Wehrtürmen und Fachwerkhäusern. Neben der reichen Tradition bietet Eberbach zahlreiche Sehenswürdigkeiten sowie ein breites Freizeitangebot und vor allem schöne Wanderwege, wie zum Beispiel den faszinierenden Neckarsteig von Heidelberg bis Bad Wimpfen, der direkt durch Eberbach führt.

Sehenswertes:
Zu den gut erhaltenen Sehenswürdigkeiten zählen die vier Stadttürme:
Der blaue Hut, der Rosenturm, der Haspelturm und der Mantel- oder Pulverturm mit seiner Uhrenstube. Am Pulverturm steht zugleich mit dem Thalheim´schen Haus das älteste Gebäude der Stadt, in dem heute das Naturpark-Informationszentrum untergebracht ist.
Hier können sich Naturinteressierte auf höchst interessante Weise über Flora und Fauna informieren. Ferner befindet sich in der Nähe das Alte Badhaus und das zwischen Rosenturm und Blauem Hut gelegene Stadttor, auch Bettendorfsches Tor genannt. (Zitat)

Einen kurzen Stopp sollte man schon in Eberbach einlegen und sich die Sehenswürdigkeiten anschauen. Beim Herumgehen in der Altstadt drängte sich uns der Eindruck auf, dass die Stadt ihre beste Zeit hinter sich gelassen hat. Viele Geschäfte sind geschlossen, von den schönen Fachwerkhäusern sind manche ziemlich verwahrlost, einige wenige aber auch noch gut in Schuss.

Waiblingen im Remstal

In Bad Cannstatt sind wir zu einer Überraschungsparty eingeladen. Es sind noch zwei Tage bis zum Fest, die wir in der Nähe auf einem Stellplatz verbringen wollen. Bei Eberbach führt eine steile Straße hinaus aus dem Neckartal in Richtung Schwanheim, durchquert das Unterland und kommt bei Lauffen wieder an den Neckar zurück. Von dort  führt sie weiträumig um den Großraum Stuttgart herum nach Backnang und dann nach Waiblingen. So  entkommen wir dem Berufsverkehr und den Staus in der Landeshauptstadt.

Die Stadt Waiblingen hat 2018 den neu renovierten Stellplatz beim Hallenbad eingeweiht. Insgesamt 13 Wohnmobile können auf 7 großen Stellplätzen für Wohnmobile bis zu 10 m Länge und auf 6 kleineren Plätzen, die für Mobile bis 7,5 Meter geeignet sind, parken. Jeder Stellplatz hat eine eigene Säule mit Strom und Trinkwasser. Die Stellplätze liegen auf dem Parkplatz des Hallenbades. Man muss erst für 5€ am Tag ein Parkticket ziehen. Die Benutzung der Stellplätze kostet weitere 5€, Strom für 4 Stunden sowie ca. 80 Liter Wasser je 1€. Eine 4 spurige Straße führt direkt vorbei, auf den hinteren Plätzen stört der nächtliche Straßenlärm jedoch nicht so sehr beim Schlafen.

Stellplatz
Stellplatz
Stellplatz

Vom Stellplatz sind es nur ein paar Schritte bis in den schönen Stadtgarten…und zu dem empfehlenswerten Biergarten auf der Schwaneninsel Tipp.

Sehenswert in der Kernstadt ist die historische Altstadt mit zahlreichen Fachwerkhäusern, darunter das alte Rathaus mit offenen Arkaden auf dem Marktplatz. Der Hochwachtturm am Zwinger ist das Wahrzeichen der Stadt. Auf dem höchsten Punkt der Altstadt steht er und gehört zu den wenigen Bauten Waiblingens, die noch aus dem Mittelalter erhalten sind. Ferner sind der mittelalterliche, öffentlich zugängliche Wehrgang der überdachten Stadtbefestigung und der Beinsteiner Torturm aus dem 13. Jahrhundert mit Sgraffito an der Rems noch erhalten. Die evangelische Michaelskirche ist die Hauptkirche der Stadt. Sie wurde 1470 bis 1480 als dreischiffige Staffelhalle erbaut. Der Chor entstand bereits 1440/50. Das Nonnenkirchle bei der Michaelskirche wurde 1496 von Hans Ulmer erbaut. Es handelt sich um eine zweigeschossige Beinhauskapelle. Die Nikolauskirche wurde 1269 erstmals erwähnt und im Jahr 1488 gotisch umgebaut. Sehenswert ist auch der Waiblinger Apothekergarten, an der Nikolauskirche gelegen und nach mittelalterlichem Klostergartenvorbild angelegt. Zwölf Beete zwischen geometrisch angelegten Wegen enthalten Pflanzen, die nach Heilwirkungen auf einzelne Organe geordnet sind.(Zitat)

Reizvoll, neben der Altstadt, ist die Lage an der Rems, die sich durch den Stadtgarten schlängelt. Auf der Schwaneninsel werden auch Kanufahrten angeboten. Neben den Sehenswürdigkeiten ist für Kunstliebhaber ein Besuch der Stihl Galerie zu empfehlen. Und Liebhaber der gehobenen,vorwiegend asiatischen Gastronomie sollten beim Gourmetrestaurant Bachofer vorbeischauen.

 

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