Graffiti im Haus Schwarzenberg

Von den Hackeschen Höfen noch ein paar Meter die Rosenthaler Straße nach Norden laufen und es tut sich eine andere Welt auf, sobald man durch einen düsteren Hofeingang das Haus Schwarzenberg betritt. Nebenan dominieren edle Restaurants, Nobelboutiquen, Cafes und die schicken Läden für Touristen. Im Schwarzenberg geht es um Kunst, Kultur, Geschichte.

In den Hinterhöfen verteilen sich eine Blindenwerkstatt, das Anne Frank Zentrum, die Gallerie Neurotitan, Modeateliers. Im zweiten Hof ist das bekannte Kino Central und natürlich “Eschschloraque rümschrümp”, berüchtigter Künstlerclub und Kaschemme. Dort kann man gemütlich auf Bierbänken sitzen, etwas trinken und auf den Einlass in das Monsterkabinett warten, ein absolutes Muss bei einem Berlinbesuch. Die Treppe zum Monsterkabinett bewacht “Bloch”, ein merkwürdiges Wesen:

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Sehenswert im Schwarzenberg sind die Häuserwände und Treppenaufgänge, die über und über mit Graffiti bedeckt sind:

Hoffentlich kann sich die Szene im Schwarzenberg noch lange zwischen den Kommerzbuden, in einer Gegend mit stetig wachsenden Grundstückpreisen halten. Das Gebäude ist sicher ein Dorn im Auge jedes Immobilienspekulanten. Schön, dass es so etwas noch gibt.

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