Murals und StreetArt in Berlin

Tipps für die StreeArt Tour durch Berlin

Die interessanten Objekte sind im ganzen Stadtgebiet verteilt. Entsprechend weite Wege muss man zurücklegen, um die bekannten und interessanten Werke zu sehen. Manchmal läuft man auch umsonst, da StreetArt vergänglich ist. Kunstwerke verschwinden teilweise durch neue Gebäude, Zerstörung, Renovierung oder sie sind auch nur auf Bauzäunen angebracht.

Am besten geht man mit einem Tagesticket der BVG auf Tour und legt die meisten Strecken mit S-Bahn, U-Bahn oder der Straßenbahn zurück. Für die Planung einer Tour bieten sich die “Berlin Mural Festival” App und die “Street Art” App an.

Der Einstieg in Schöneberg

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Seit 2017 gibt es in Berlin das StreetArt Museum “Urban Nation” an der Ecke Bülowstraße / Zietenstraße. Dort sind Werke bekannter StreetArt Künstler ausgestellt und man lernt einiges über deren Arbeitsweise und Werkzeuge. Das kostenfreie Museum gibt Einblick in die verschiedenen Kunstrichtungen und Gestaltungsmittel der StreetArt Szene.

Am besten fährt man mit der U2 bis zur Haltestelle “Bülowstraße” und läuft die zwei Blocks bis zum Museum.

 

Nach der theoretischen Vorbereitung im Museum kann man direkt vor der Tür die Praxis bewundern.     Sofort fällt der Blick auf das gegenüberliegende Gebäude mit der 3-D Bemalung. Überquert man die Bülowstraße und wendet sich nach rechts, steht man mitten in einer Ausstellung unter freiem Himmel mit dutzenden gesprühten und geklebten Kunstwerken. Überall gibt es etwas zu entdecken. Bei der Frobenstraße kann man links abbiegen und auf dem Weg zur U-Bahnstation Kurfürstenstraße noch mehr bewundern.

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Charlottenburg

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Steigt man an der S-Bahn Station Charlottenburg aus und geht Richtung Süden, kommt nach der Unterführung ein buntes, motivreiches Mural einer Seniorenresidenz. Sehenswert ist auch das Mural an der Ecke Lewishamstraße / Momsenstraße. Nördlich der S-Bahn Haltestelle liegt das üppig bemalte “Happy GoLucky Hotel + Hostel”. Folgt man der Kantstraße und biegt in die Wilmersdorfer Straße ein, lohnt sich ein Blick in den Hinterhof der Nummer 60. Die Wilmersdorfer geht man weiter und biegt dann in die Goethestraße ein, um zur bekannten Montgolfiere am Spielplatz zu kommen. An der “Krumme Straße” ist kurz vor dem U-Bahn Halt “Deutsche Oper” eine Tiefgarageneinfahrt, in die man unbedingt hineingehen sollte. Hinter der Oper ist eine Wand mit vielen “Paste-Ups”. Etwas versteckt in einem Hinterhof in der Zillestraße ist eine Hochhausfassade mit zwei Walen verziert.

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Kollwitzkiez

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Nicht weit vom U-Bahnhof “Rosa-Luxemburg-Platz” in der Schönhauser Allee ist auf der linken Seite ein Haus mit einer Frau und Tauben bemalt. Biegt man am Senefelder Platz links in die Schwedter Straße ein, kommt man nacheinander an Murals in einem Schulhof und einer alten Tankstelle vorbei. Hier lohnt sich der kurze Blick um die Ecke der Templiner Straße: schöne Motive auf einer Mauer und ein Haus mit einem großen Wolf. Weiter die Schwedter Straße entlang sind die Wände eines Mietblocks mit utopischen Bildern versehen.

Von hier aus kann man an der Eberswalder Straße in die U-Bahn steigen oder auch weiter durch das Viertel Richtung Prenzlauer Berg streifen. Auch dort gibt es einige StreetArt Kunstwerke zu entdecken.

Haus Schwarzenberg

Ganz geballt ist StreetArt auch im Hinterhof des Hauses Schwarzenberg, direkt neben den Hackeschen Höfen, zu erleben.

Sonstiges

Das war nur eine kleine Auswahl an Berlinern StreetArt Kunstwerken. Eine Suche in Kreuzberg, besonders im Wrangelkiez lohnt sich. Auch über dem restlichen Stadtgebiet sind noch jede Menge lohnenswerte Gestaltungen verteilt. Eine kleine Auswahl zeigen wir in den folgenden Bilder und wünschen viel Spaß beim Entdecken.

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